Risiken

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Statistiken haben ergeben, dass eine von acht Frauen an Brustkrebs erkrankt

Im Allgemeinen gilt, dass 13 % der Frauen in den Vereinigten Staaten im Laufe ihres Lebens mit einer Brustkrebserkrankung rechnen müssen. Von diesen statistischen Angaben abgesehen, kann Ihr persönliches Risiko größer oder kleiner sein. Dies hängt von vielen verschiedenen Faktoren wie u. a. Ihrer Familienvorgeschichte, ob Sie Kinder haben oder nicht, Lebensart, Umgebung und anderen Faktoren ab.

Obwohl viele Risikofaktoren möglicherweise die Gefahr steigern, dass Sie an Brustkrebs erkranken, ist derzeit noch nicht genau bekannt, wie einige dieser Risikofaktoren dazu führen, dass gesunde Zellen zu Krebszellen werden.

Risikofaktoren, auf die Sie keinen Einfluss haben

  • Geschlecht: Die Tatsache, dass Sie eine Frau sind, ist der Hauptrisikofaktor bei Brustkrebs. Zwar können auch Männer an Brustkrebs erkranken, aber Brustkrebs ist bei Frauen ungefähr 100-mal häufiger als bei Männern.
  • Alter: Die Gefahr einer Brustkrebserkrankung steigt mit zunehmendem Alter einer Frau. Ca. zwei von drei Frauen mit invasivem Brustkrebs sind zum Zeitpunkt der Krebsdiagnose mindestens 55 Jahre alt.
  • Genetische Risikofaktoren: Es wird vermutet, dass ungefähr 5% bis 10% der Brustkrebserkrankungen mit vererbten Mutationen bestimmter Gene zusammenhängen. Die häufigsten Genmutationen sind die der BRCA1- und BRCA2-Gene. Für Frauen, die diese Mutationen aufweisen, liegt das Risiko, im Verlauf ihres Lebens an Brustkrebs zu erkranken, bei bis zu 80%. Andere genetische Veränderungen können ebenfalls zu einem erhöhten Brustkrebsrisiko beitragen.
  • Familienvorgeschichte: Das Brustkrebsrisiko ist bei den Frauen höher, deren Blutsverwandte an Brustkrebs erkrankt sind. Es spielt keine Rolle, ob dies Verwandte mütterlicherseits oder väterlicherseits sind. Wenn die Mutter, Schwester oder Tochter Brustkrebs hat, ist eine Frau nahezu dem doppelten Risiko ausgesetzt. (Dabei ist es wichtig anzumerken, dass 70% bis 80% der Frauen, die Brustkrebs bekommen, keine Brustkrebserkrankung in ihrer Familie haben.)
  • Persönliche Krankheitsgeschichte: Wenn eine Brust von Brustkrebs befallen ist, erhöht sich die Gefahr einer Brustkrebserkrankung in der anderen Brust oder in einem anderen Teil der gleichen Brust. Dies unterscheidet sich von einem erneuten Auftreten der ursprünglichen Krebserkrankung (das sogenannte Rezidiv).
  • Rasse: Bei Frauen, die der weißen Rasse angehören, ist die Wahrscheinlichkeit einer Brustkrebserkrankung geringfügig höher als bei afroamerikanischen Frauen. Bei afroamerikanischen Frauen ist jedoch die Wahrscheinlichkeit eines tödlichen Verlaufs dieser Krebserkrankung größer. Zum Teil scheint der Grund darin zu liegen, dass die Tumoren bei afroamerikanischen Frauen schneller wachsen. Bei Asiatinnen, Frauen hispanischer Herkunft und nordamerikanischen Ureinwohnerinnen ist die Gefahr einer Brustkrebserkrankung geringer.
  • Festes Brustgewebe: Festes Brustgewebe bedeutet, dass mehr Drüsengewebe und weniger Fettgewebe vorhanden ist. Frauen mit festerem Brustgewebe sind einem höheren Brustkrebsrisiko ausgesetzt. Festeres Brustgewebe erschwert Ärzten auch die Erkennung problematischer Stellen auf einem Mammogramm.
  • Monatsblutungen: Frauen, bei denen die Regel eingesetzt hat, bevor sie 12 Jahre alt waren, und die bei Eintritt des Klimakteriums älter als 55 waren, sind einem geringfügig höheren Brustkrebsrisiko ausgesetzt. Sie haben mehr Monatsblutungen gehabt und sind daher den Hormonen Östrogen und Progesteron in erhöhtem Maße ausgesetzt gewesen.
  • Frühere Bestrahlung der Brust: Frauen, bei denen bereits früher eine Strahlentherapie im Brustbereich (zur Behandlung einer anderen Krebserkrankung) vorgenommen wurde, sind einem stark erhöhten Brustkrebsrisiko ausgesetzt.
  • Behandlung mit DES: In der Vergangenheit wurden schwangere Frauen gelegentlich mit dem Medikament DES (Diethylstilbestrol) behandelt, weil dadurch angeblich die Gefahr einer Fehlgeburt reduziert werden konnte. Aktuelle Studien haben ergeben, dass diese Frauen und ihre Töchter, die der Wirkung von DES im Mutterleib ausgesetzt waren, ein geringfügig erhöhtes Brustkrebsrisiko haben.