Nicht nachgewiesene Behauptungen
Nicht nachgewiesene Behauptungen
Es gibt sehr viele Informationen über Brustkrebs und die damit verbundenen Risikofaktoren. Es ist nicht immer einfach, Fakten von Gerüchten zu unterscheiden; hier werden einige Risikofaktoren aufgeführt, von denen Sie vielleicht gehört haben und die nicht vollständig erwiesen sind.
Nicht nachgewiesene, aber häufig berücksichtigte Risikofaktoren
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Stark fetthaltige Ernährung: Studien zum Fettgehalt der Ernährung haben nicht eindeutig ergeben, dass dies ein Risikofaktor für Brustkrebs ist. Die meisten Studien haben gezeigt, dass Brustkrebs in den Ländern seltener auftritt, in denen die Ernährung normalerweise fettarm ist. Andererseits haben jedoch zahlreiche Studien an US-amerikanischen Frauen keinen Hinweis darauf ergeben, dass zwischen dem Brustkrebsrisiko und dem Fettgehalt ihrer Nahrung eine Verbindung besteht. Um die Wirkung der mit der Nahrung aufgenommenen Fettarten und des Körpergewichts auf das Brustkrebsrisiko besser zu verstehen, muss noch mehr Forschung betrieben werden.
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Abtreibungen: Mehrere Studien zeigen auf, dass Abtreibungen das Brustkrebsrisiko nicht erhöhen. Es gibt ebenfalls keinen Hinweis darauf, dass eine direkte Verbindung zwischen Fehlgeburten und Brustkrebs besteht.
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Brustimplantate: Silikon-Brustimplantate können zur Bildung von Narbengewebe in der Brust führen. Mehrere Studien haben jedoch ergeben, dass dies nicht zu einem erhöhten Brustkrebsrisiko führt. Falls Sie Brustimplantate haben, brauchen Sie bei einem Mammogramm eventuell spezielle Röntgenstrahlen.
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Umweltverschmutzung: Die Auswirkung von Umwelteinflüssen auf das Brustkrebsrisiko wird derzeit erforscht. Die Forschungsergebnisse zeigen derzeit keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Brustkrebsrisiko und Umweltverschmutzungsfaktoren auf.
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Zigarettenrauch: Die meisten Studien konnten keine Verbindung zwischen aktivem Zigarettenrauchen und Brustkrebs nachweisen, obwohl bei anderen Krebsarten durchaus ein Zusammenhang besteht. Es wird weiter erforscht, ob passives Rauchen das Brustkrebsrisiko erhöht. Ein möglicher Zusammenhang mit Brustkrebs ist jedoch nur ein Grund mehr, passives Rauchen zu vermeiden.